Klöster

Das Leben und Wirken unserer Klöster beruht auf dem heiligen Benedikt von Nursia (480-543 n. Chr.). Als Spross einer römischen Familie gründete er Kloster Montecassino in Rom. Er verfasste Benediktinerregeln wie z. B. ein Gelübde abzulegen. Seine Forderungen ermöglichten immer auch eine zeitliche Anpassung und sind vermutlich der Grund, warum es heute noch Benediktiner gibt.

Zisterzienser kamen aus dem Benediktiner-Orden und vertieften die Strenge durch ausgeprägte Einfachheit. 

Die Arbeit und das Wirken der Klöster und deren Mönche in Bezug auf Arbeit, Handwerk, Ernährung, Landwirtschaft, Weinanbau, Kunst und Kultur greift bis in unsere Zeit und begleitet uns in vielen Dingen des täglichen Lebens.

Der Begriff Kloster geht zurück auf den lateinischen Begriff 'claustrum', was so viel bedeutet wie 'verschlossener Ort'.

Vita communis

Kloster Maulbronn

 

Mitte des 12. Jahrhunderts von Zisterzienser Mönchen aus dem Elsass erbaut,  ist Maulbronn die am besten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage nördlich der Alpen. Das Klosterleben und das Wirken der Mönche prägten diese einmalige Kulturlandschaft mit. Die berühmten 'Maultäschle' sind nur eines von vielen wunderbaren 'Geschichten' aus Maulbronn.

1993 wurde die gesamte Klosteranlage zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.

 

Stifterhof Odenheim

 

Ursprünglich wurde das Ritterstift Odenheim im 12. Jhd. auf dem Wigoldesberg als Klosteranlage der Benediktiner errichtet. Diese alte Klosteranlage wurde im Bauernkrieg verwüstet und im Anschluss wie so oft als Steinbruch genutzt. Im 17. Jhd. gingen die letzten Überreste der ehemaligen Anlage in einen Meierhof über. Bezeichnungen wie 'Kloster Odenheim, Herren- oder Ritterstift sind ebenso gebräuchlich wie *Stifterhof' oder 'Kloster Wigoldesberg'.


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